Mittwoch, 27. August 2014

Urlaub

Kaum angekommen haue ich schon meinen ersten Urlaubstag auf den Kopf. Es wird verreist. Und zwar nach Kerala. Da regnet es wirklich und da gibt's Schlangen, Tiger und Elefanten. Zumindest  gerüchtehalber.
In den nächsten Tagen bin ich eventuell offline und kann nichts posten. Falls ich mich nächste Woche nicht melde, dann wurde ich vllt von Giftschlangen gebissen, von Elefanten  zertrampelt und die Reste von Tigern verspeist.

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Starting this internship with a holiday is a very bad move? Stop picking on me. My five days of leave must be spent someday, anyways. Now i will explore a new way of traffic on my way to Kerala.
Allegedly it is packed with snakes, tigers and elefants. If i survive all of these immediate dangers, i will be back with new posts on Monday.

Sonntag, 24. August 2014

Lustiges Logoraten Teil 2

Ok, nachdem die letzte Runde viel zu leicht war, kommt jetzt ein neues Logo. Ich bin gespannt auf eure Kommentare mit den Vorschlägen zur Übersetzung von kannada in deutsch. 
Eigentlich wollte ich immer ein paar lehrreiche Fakten einstreuen. Also erzähle ich euch heute, dass Kannada eine der dravidischen Sprachen ist, die in Südindien verbreitet sind. Sie habenmit den indoarischen Sprachen des Nordens keine Verwandschaft, sind aber stark durch Sanskrit beeinflusst, die klassische Sprache des Hinduismus.

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Last time was way too easy. So this time another logo. Put your guess down in a comment.
And here I provide also some facts to enlarge your knowledge about indian languages. Kannada is one of the dravidian languages, that are localised in the southern half of India. They are not related to the indo-aryan languages of the North, but immensly influenced by Sanskrit the most traditional language associated with Hinduism.

Grocery shopping

Hier in einem Laden, der halb so groß ist wie eine Garage, kauft die Nachbarschaft Gemüse und Obst. In anderen Geschäften gibt es Eier, Hühner oder Hammelhälften.
Viele Sachen kennen wir. Aber hier gibt es auch Breiäpfel, Sauerkürbis, Ladyfingers und bittere Guaven, die unreif mit Chili und Salz gegessen werden.

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A lot of the groceries in this tiny cornershop are like the ones at home. There are countless little shops in every district that summed up offer more goods than the big malls. From toothbrushes, bike repairs over paints to fresh slaughtered meat and live chickens.
Some of the vegetables and fruits are very exotic, like bitter gurd, tiny bananas, ladyfingers and guavas. People would eat these guavas unripe with chilipowder and salt.

Freitag, 22. August 2014

A global blog

Wie cool ist das denn?
Mein Blog unterhält die Welt. Falls jemand zufällig grade mal so nett wäre Russland und Südamerika abzudecken bitte ...

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A global audience! How great is that? And if anyone could please visit Russia and South America and check out my blog from there to complete the global experience.
I mean ... like now!

Donnerstag, 21. August 2014

Tiere und mehr

Die freilaufenden Kühe in der Stadt sind irgendwie keine Überraschung.  Mittlerweile kreische ich auch nicht mehr wie ein kleines Kind vor Begeisterung, wenn eine Horde kleine Büffel die Straße blockiert.
Überall sind Hunde in der Stadt. Komischerweise bleiben sie meist allein und sind selten in Rudeln unterwegs. Ein paar Katzen hab ich auch schon gesehen. Ratten gibt's gratis obendrauf. Zuletzt haben wir eine mit heftigster Krätze gesehen. Ich konnte mich grade so bremsen sie zu streicheln.
Tauben und Spatzen hab ich bewusst noch nicht gesehen.
Erwähnenswert ist das Pony vom Airtel laden, das ist selbst für Indien besonders.
Den Insekten widme ich einen extra Post irgendwann.

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In Germany I'm used to see pigeons and sparrows in the streets of every city. Here in India there are cows, buffalos and wild dogs roaming the streets.
Although this is slightly different - try chasing a cow around like a pigeon - it's easy getting used to that.
My special friend is a pony, that sometimes stands in front of the Airtel store around the corner.

Dienstag, 19. August 2014

Jackfruit vendor

Habe am Wochenende zum ersten Mal jackfruit gegessen. Schmeckt sehr interessant wie eine Mischung aus Papaya und Banane. Die Konsistenz ist irgendwie gummiartig. Aber sehr interessant.

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Tasted Jackfruit for the first time. It is a delicious fruit with a taste like papaya and banana. The consistency of the fruit is somewhat like rubber. You can also buy crispy deep-fried chips.

Montag, 18. August 2014

Der erste Power out

Jetzt ist es so weit. Die Strähne nicht enden wollender Unterhaltung durch Handy, TV und Licht im allgemeinen ist vorbei.
Der erste Powerout hat mich erwischt. Immerhin hat es ja jetzt ordentliche 11 Tage gehalten. Meine neuste Errungenschaft ist ein power stabilizer. Damit gleicht man Schwankungen der Stromspannung aus. Weil sonst schmort einem mal schnell das Ladekabel durch.

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My first Powerout. So far i could rely on the electricity here in the guesthouse. After 11 days  eventually it happened. Right in the middle of a movie.
I got myself a power stabilizer. That is needed here due to varying power, that can melt down your cables. And no.... i don't want that to happen.

Freitag, 15. August 2014

Lustiges Logoraten Teil 1

Hier in Bangalore wird Kannada gesprochen. Das ist die Sprache des Staates Karnataka. Das Alphabet unterscheidet sich sehr von unserem lateinischen. Manche Logos werden übersetzt. Beweist euer detektivisches Gespür und ratet welche bekannte Marke sich hinter den komischen Schriftzeichen verbirgt. Eure Lösung einfach in einen Kommentar schreiben unter dem Post!

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Guess what brand this is. The letters are from Kannada, the local language in the state of Karnataka. The colors should help you to make a right guess. Post your answer as a comment at the bottom of the page!

Donnerstag, 14. August 2014

Celebrate

Straßenimpression

Gestern war die Schnellstraße gesperrt, auf der ich zur Arbeit fahre. Alles war überfüllt und ein ziemliches Chaos. Jeder drängt vorwärts, auch wenn das bedeutet sich auf einem Mofa zwischen einem LKW und einem Bus hindurch zu zwängen, die alle paar Sekunden in riesige Schlaglöcher kippen und dich in Sekundenbruchteilen zerquetschen können.

Und ja, leider passiert es auch tatsächlich. Sehr viele Menschen sterben hier im Straßenverkehr. Ein Mitarbeiter der Firma ist ums Leben gekommen, und es wurde eine Schweigeminute gehalten. Etwas entsetzt habe ich von einem anderen intern gehört, dass das leider eine schreckliche Regelmäßigkeit hat.

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An impression from along the road. I took my time to take some pictures while stuck in traffic. The bus couldn't use the highway, so he fought his way through the overcrowded streets. People here risk their lives in traffic everyday. Literally!

An associate from my company died. I don't know under what circumstances. We held a moment of silence in his memory. It made me really sad. But it was worse when another intern told me that these things happen regularly here, and not a month goes by without someone dying.

Dienstag, 12. August 2014

Ah Bay Tsay

Hier im Office gibt es sehr viele ausgesprochen gut deutschsprechende Kollegen. Sie kümmern sich um Übersetzungen. Und so komme ich mir fast vor wie daheim in Deutschland.
Zumindest fast.

Das Fundstück der Woche ist ein verbalisiertes deutsches Alphabet. Ein Kollege verwendet es als Referenz und Übung während seinem Deutschkurs. Ich hab sehr geschmunzelt.

Demnach sind meine Initialen eff gay em :)

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Surprisingly, here are many people able to speak perfect German. I hardly feel the 7'500km distance to home. And they are very skilled although most of them have never visited Germany before.

One colleague uses the alphabeth on the pic with a sort of Indian-English transcript of the sounds, for he is attending a german course right now.

My initials spell eff gay em. I wonder why... ;)

Montag, 11. August 2014

Oh Montag...

Auch in Indien sind Montage anstrengender Mist. Insbesondere wenn man nicht rechtzeitig ins Bett geht. Ich hab jetzt netten Anschluss in einem anderen Team gefunden.

Irgendwie bleibt meine tatsächliche Beschäftigung noch geheim und undefiniert. Vielleicht morgen mal Neuigkeiten.

Was mir auffällt ist, dass Uniformen hier ein wichtigerer Bestandteil des Alltags sind als bei uns. Teilweise wird damit eine bestimmte wertige Unterscheidung deutlich. Häufig wird aber eher eine bestimmte Funktion oder Ermächtigung dadurch ausgedrückt. Die Polizisten sehen gegen die halbmilitärischen Uniformen der Gebäude Security aus wie Wildhüter. Dienstpersonal wird dadurch eher von den 'normalen' Menschen in Alltagskleidung unterschieden.

Eine Sache ist besonders toll. Mouth Freshener. Das sind Mischungen von würzigen Samen und Körnern, zum Beispiel Fenchel, die nach dem Essen gekaut werden. Das ist wie Zähne putzen und sie machen genau was sie sollen: ein frisches Mundgefühl.

Das bringe ich als Trend nach Deutschland mit!

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Second day in office. I have very nice people around me. Although they are not my team. But i sit with them. They took me to dinner. The food is actually very good. It is canteen, so if you don't expect too much it's ok.

Here in India uniforms are widely used. I see them everywhere. Sometimes they visualize certain authority. The security around the office are wearing more elaborate attire than the police. Almost very military, while the police resembles more or less rangers.

Very nice food fact. Chewing tasty seeds after lunch or dinner refreshes your mouth. Try that. It's worth copying. Use a tablespoon full of fennel seed and enjoy.

Samstag, 9. August 2014

Abschied von Lina/Leena

Heute Abend gibt es eine große Abschiedsparty für eine Praktikantin, die Indien verlässt und Geburtstag feiert.

Wir sind einem der hottesten Hotspots in Bangalore. Trinken Altbier, das nach Schokolade schmeckt. Die Musik ist ein wilder Mix 80er, 90er, 00er...

Überlaut läuft hier pretty woman, lambada, Billie Joel, the four non-blondes (wirklich!) ...

Es ist wie eine Zeitreise.. 

Gemütliches Frühstück am Mittag

Heute hab ich vor lauter vergessen ein Foto zu machen. :(

Ich hatte Biraji Pav mit Doppio. Das sind würzige Rühreier mit viel Röstzwiebeln nach Art Mumbai und so etwas wie ein doppelter Espresso. Aber durchaus trinkbar. Kaffee ist hier sehr hell (viel Milch oder Milchersatzstoffe) und sehr süß (der Zuckergehalt von Cola ist ein Witz dagegen) und immer schon fertig gemischt.

Insgesamt ist das Essen super lecker. Sogar in der Kantine. Das Essen ist nicht so scharf wie ich erwartet habe. Und bisher bekommt mir alles auch sehr gut.

... to be continued!

Freitag, 8. August 2014

Erster Tag im Office

Heute war mein erster Tag bei der Arbeit. Spannend war der Weg. Mit einem Shuttlebus. Entlang der Straße sind überall Menschen, die auf Tüchern oder Karton Waren verkaufen.
Heute gab es viele Blumengirlanden, weil ein Feiertag war. Ich glaube der Tag heißt doshi. Habe das aber nicht recherchiert.

Keiner aus dem Team in dem ich arbeiten soll, war heute da. Also weiß ich nicht was ich wirklich machen werde. Ich habe rausgefunden, dass mein Ansprechpartner wieder jemand anders ist. Madhan.

Bin mal gespannt wer das ist. ;)

The first day in office. Like on many days there was some holiday. According to the number of associates it will depend whether the day is off. I had noone there from my team. So i merely spend the day making myself familiar with the intranet.

On Monday i will get to know the people and learn about my assignments. I'm excited.

Mittwoch, 6. August 2014

Streetview

Und direkt drei Meter neben dem Gasthaus endet die Barrierefreiheit abrupt.

Sidewalks are a genuine hiking experience.

Die homebase

So sieht die Front aus, von dem Gasthaus, in dem ich wohne. Es ist auf sehr hohem Niveau, nicht nur für indische Verhältnisse. Es wohnen andere interns hier, die sehr hilfsbereit und freundlich sind. Ein paar Inder wohnen auch hier, allerdings habe ich mit denen keinen Kontakt. Das Haus ist sogar barrierefrei!

Gestern Abend hat mir Patrick ein tolles indisches Restaurant gezeigt. Es gab Hühnchen in Spinat und Kichererbsen in einer leckeren gelben Soße. Davor eine Art Käse mit Gemüse in Spinatsoße. Das gebutterte indische Flachbrot war eine positive Überraschung.

Später haben wir ein Mango Lassi von einem kleinen Shop gegenüber vom Gasthaus getrunken. Plötzlich gab es eine wilde Schlägerei, bei der ein Mann ziemlich verletzt wurde. Patrick hat so etwas zum ersten Mal in fünf Monaten gesehen. Und wir waren zum Glück weit genug weg von diesem Trubel.

Ich merke, dass mir hier noch die Einschätzung fehlt, wie der Hase läuft. Sicherheitskontrollen vor dem Shopping Center und manchmal für mein Verständnis sehr umständliche Abläufe verwirren mich etwas. Auf der anderen Seite gibt es eine große Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit.

Heute Abend treffe ich mich mit Aditya. Mit ihm bin ich schon lange in Kontakt. Allerdings kennen wir uns nicht persönlich. Ich bin gespannt, was wir heute unternehmen und wie alles bei der Registrierung im Office läuft.

Dienstag, 5. August 2014

Der erste Eindruck

Blumen, Farben, Autos.
Der Weg vom Flughafen, der sich kaum von unserem in Stuttgart unterscheidet, ist schon morgens um sechs sehr erlebnisreich.
Die Gebäude, Fahrzeuge und Menschen verschmelzen hier in eine wabernde Masse. Halb gebaute oder halb abgerissene Häuser mit und ohne Fenster, riesige Plakatwände, von denen alte Plakate in Fetzen hängen stehen neben beeindruckenden Werbeflächen mit schnörkeligen Schriftzeichen.
Überall ist alles. Menschen laufen auf sechsspurigen Straßen und winken sich bei Gelegenheit einen Bus an die Seite. Geparkt wird überall. Auch mitten auf der Autobahn. Hupen sind im Dauereinsatz. Vorwiegend um klar zu machen, dass man nicht bremsen kann, weil man wichtige Fracht transportiert.
Ich bin leicht an Italien erinnert. Allerdings können sich die Italiener noch eine dicke Scheibe bei meinem Taxifahrer abschneiden. Zum Glück War ich am Flughafen noch auf 'the bathroom'....

On my way ...

Ich bin unterwegs in ein großes Abenteuer. Jetzt noch auf den Flug warten und dann bin ich schon fast da.

Höllisch aufgeregt