Dienstag, 30. September 2014

Abschrecken

Dieses Schild passieren wir jeden Morgen. Es soll verdeutlichen warum die Helmpflicht auf Bangalores Straßen gilt.

Ich hoffe sehr, dass wir einen derartig schlimmen Unfall nicht sehen müssen. Aber gerade, die trügerische Sicherheit ist die Gefahr. Über Wochen hinweg war das schlimmste eine umgefallene Rikscha, die die Kurve zu schnell genommen hatte.

Man beginnt den Verkehr als etwas normales und beherrschbares zu sehen.

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For a safety loving German the Indian traffic is a pure shock at first. But after a few weeks I realise that I'm starting to getting used to it.

Somehow people have to live with it. And then you start to underestimate the dangers. Luckily we haven't witnessed any big crashes or serious injuries in the streets. But sad to say, it could happen any minute.

The sign tries to raise awareness. And at least for some people it might work.

Montag, 29. September 2014

Fruitstand Füllhorn

Das ist ein Foto von einem Verkaufsstand in Malleshwaram. Am Wochenende waren Jonathan und ich dort mit Sriram unterwegs. Es gibt dort einen riesigen Frucht- und Blumenmarkt. Es war ein toller Anblick kurz bevor wir in einer Masse von Menschen zwischen kleinen Geschäften fast ertrunken sind.

Die Entschädigung für das Recht enttäuschende Red Bull event waren am Abend dann masala dosa und südindischer Kaffee im Central Tiffin Rooms. Tiffin sind die kleinen snacks, die früh und zwischendurch gegessen werden. Die hätten definitiv Potential für Deutschland.

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One tiny impression of the Malleshwaram fruit and flower market. It was an overwhelming mass of colors and shapes. Afterwards Jonathan, Sriram and I almost drowned in a mass of people alongside all the shops we passed by.

And the masala dosa at the end of the day was a really great thing. It was some reconciliation after the flopped Red Bull event of the morning.

Samstag, 27. September 2014

Lustiges Logoraten 5

Dieses mal wieder etwas einfacher. Belohnung ist ein Produkt der Marke.

Unnützes Wissen darf wieder nicht fehlen. Wie im Deutschen gibt es im Kannada regionale Unterschiede in der Sprache. Neben diesen Dialekten gibt es aber auch Sozialekte. Das sind Unterschiede entsprechend dem sozialen Status. Das ist ein Erbe des Kastensystems.

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Easier again. This time the price will be a product of this brand.

Fun fact about the local language Kannada: I different regions there are slight differences to the language. These dialects are very much like dialects in German. But there are also socialects. These differences belong to people of same social status and are heritage of the cast system.

Donnerstag, 25. September 2014

Regen

Das teure Gut im Überfluss. Hier in Bangalore herrscht Wasserknappheit. Sauberes Wasser muss aufwendig mit Tanklastern in die Stadt gebracht werden.

Heute gab es Wasser ohne Ende. Es hat aus Kübeln gegossen und ich bin gleich zweimal richtig nass geworden. Das muss auch mal sein.
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Water is a precious good here in Bangalore. Water shortage is one of the major challenges that this fastly growing city has to face.

Today there was more than enough water. It poured down from the sky and I got wet from head to foot, twice.

Mittwoch, 24. September 2014

Heilige Hijra

Die Hijra sind Wesen in der indischen Gesellschaft, die nicht Mann und nicht Frau sind. Sie wurden im alten Indien als heilig, von Göttern erwählt und gesegnet angesehen. Sie haben keine religiöse Funktion, wurden aber bei Geburten und anderen Feierlichkeiten eingeladen und erteilten ihren Segen gegen Bezahlung.

Auch heute gibt es sie. Meistens gehen sie an Ampeln durch den Verkehr und segnen die Fahrer zu deren Schutz gegen kleines Münzgeld. Auch in Geschäften stehen sie am Eingang und erbeten ein kleines Geld. Das sie in den meisten Fällen auch bekommen, da ihre Flüche gefürchtet sind.

Ihren Segen geben sie durch Händeklatschen oder Trommeln und der Fluch erfolgt manchmal durch Entblößen.

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Hijra in India are beings between the sexes. They are born as men, but love in the clothes and habits of women. Their blessings used to be considered of great importance. They were invited to houses after a cold was born.

This is a paid service, and this is how they made their living. Today in an Indian culture that taboos sexuality it is somewhat strange to see that they are still part of everyday life. Giving their blessings with clapping of their hands to drivers who stop at signals.

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Picture copyright by Mgarten at en.wikipedia,  published under Creative Commons Attribution 3.0 Unported license.

Dienstag, 23. September 2014

Bikes everywhere

Wo immer man ein kleines bisschen Platz auf der Straße findet, muss man sehr vorsichtig sein. Mit Sicherheit haben mehrere Bikefahrer ihn schon im Auge. Diese Fahrer sind oft ohne Helm unterwegs, haben Frauen im Damensitz hinter sich und ab und an noch kleine Kinder auf dem Schoß.

Es sieht alles sehr gefährlich aus. Und man kann nur hoffen, dass nichts passiert. Aber der mutige, oder sollte ich sagen halsbrecherisch leichtsinnige, Fahrstil hat mir schon ein paar mal richtig Angst gemacht.

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This scene shows one of the most popular vehicles in the City. A bike. And seen that way it is also a means of mass transportation. A whole family can fit on one bike. One helmet is sufficient for the driver. The women in the back and the children on the lap are mostly unprotected.

This is a really unbearable observation for a security-loving German. Regulations are there and the police is holding it up. But the sheer mass of drivers renders this attempt a little bit hopeless.

Sonntag, 21. September 2014

Leben und Tod

Ich bin hier viel mehr mit abenteuerlichem Leben und tragischem Tod konfrontiert. Zumindest ist es auf andere Art sichtbar. Tote Tiere in der Straße sind ein alltäglicher Anblick.

Heute gibt es chicken zu Mittag. Das haben wir in einem Shop an der Straße gekauft. Ganz frisch. Es wird frisch geschlachtet, abgeflammt und in einer Trommel gerupft. Das ist was anderes als Hühnerbrust in einer Plastikbox im Supermarkt zu kaufen.

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Im getting used to finding dead rats, birds and cockroaches in the streets. But today i had a strange experience. We went to buy chicken. And we arrive at this store with a dozen cages, stuffed with the birds, in front of it. It's a smelly place and the meat is fresh.

So obvious but still a strange experience if i compare it with a butchery in Germany. Our even more real than buying meat in a plastic box in a supermarket.

Samstag, 20. September 2014

Edler Adel

Gestern waren Jonathan und ich im Bangalore Palace. Selbst das Konzept von Adel scheint anders zu sein. Wobei Bangalore aber immer eher eine Verwaltungs- und Handelsstadt war und es keine aufwendigen Prunkbauten gibt.

Im indischen Adel oder der ganzen Oberschicht gab es früher die pudja. (Schreibweise inkorrekt)
Das bedeutete, dass die Frauen bei Hofe geheim gehalten wurden und nicht an offiziellen Zeremonien teilgenommen haben.

Trotzdem ist es im Adelsgeschlecht der Mysores vorgekommen, dass ein Maharadscha verstorben ist und von seiner Frau als Maharani abgelöst wurde.

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Yesterday we went on the tracks of the royalty of Bangalore. Which in fact is a Mysore dynasty. The buildings in Bangalore are not so impressive because the family decided very late to actually move to Bangalore as well.

This pic is from the treasure trove of the late Maharadscha. It's one of the remainders he brought back from a visit in China. At least next to this spot were plates with his picture after climbing the Great Wall.

Donnerstag, 18. September 2014

Lustiges Logoraten 4

Dieses Logo leuchtet im Dunkeln. Es ist nicht vollständig, da das Bildzeichen fehlt. Diese Runde wird womöglich wieder etwas schwerer.
Damit die lokale Sprache sich gegen die vielen Einflüsse von außen behaupten kann, muss jede Handelsmarke auch in einer lokalen Version existieren. Daher auch das viele Material für die Quizzes.
Kannada, seine vielen Dialekte und andere verwandte Sprachen werden unterrichtet. Da English aber eine wichtige Basis für das Ausland und die Arbeit ist, wird daher mehr Wert darauf gelegt.
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Now this one will be more difficult again. Please participate and guess this german brand that comes without the logo.
All foreign brands have to have a local version in kannada script. This is a law which tries to ensure the language will be respected. Some very traditional groups object the influence of foreign companies in India. But as far as I see it, the big companies are sensitive and respect the laws and traditions with due respect.
 
Carima gewinnt ein Eis für die richtige Lösung!

Sonntag, 14. September 2014

Ein berühmter deutscher

Dr. Ferdinand Kittel ist in Karnataka einer der berühmtesten Deutschen. Er hat eine Bibelübersetzung in die lokale Sprache Kannada geleistet. Das Denkmal würdigt ihn in Kannada und in Deutsch.
Neben ihm ist Max Müller ein vielfach bekannter Name. Er war Indologe uns Sanskritgelehrter, der in einem Atemzug mit Goethe genannt wird, da es hier das Max-Müller-Goethe-Institut gibt.

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Two famous Germans are very popular here in Bangalore. One is Max Müller. He was an indologist and studied sanskrit. And then Dr. Ferdinand Kittel. He translated the Bible into the local language Kannada. Below is a picture of a statue, erected in his honor.

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http://www.goethe.de/ins/in/de/lp/uun/mxm.html

Jetzt ist es passiert

Jetzt hat es den Frank erwischt. Seit heute morgen leichtes Fieber und Kopfschmerzen. Jetzt bin ich im dritten Hospital und innerhalb der nächsten drei bis vier Stunden sollte ich Einen Arzt sehen. Vielleicht ...

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Now it happened. I caught myself something. I'm in the third hospital now. And within the next three or four hours i might see a doctor.

Money makes the World go round

Geld gibt es in Indien ne Menge. Die Teuerung macht aber keinen Halt. Sehr viele Artikel sind hier genau so teuer wie in Deutschland. Services sind viel günstiger. Habe heute Aspirin gekauft. 10 Stück für 4 Rupies. Etwa 80 rupies entsprechen einem Euro.

Wenn man mit Münzen zahlt, muss man sehr vorsichtig sein. Es gibt 2 Rupiemünzen, die so klein wie viele 1 Rupies sind. Und umgekehrt.

Diese beiden Hände fand ich sehr originell. Denn so sind die Münzen geeignet für Analphabeten.

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Two coins indian rupies. The hand gestures might be used to help illiterate people to use them.

But there is a huge variety of coins. Different sizes, different values. It can be quite confusing. And you should never pay in a hurry.

Haircut is available for 120 Rupies, nice dinner with starters 500 Rs. Mobiles are about the same price as in Germany and branded clothes even more expensive. 80 Rs equal 1 Eur.


Donnerstag, 11. September 2014

Unity in diversity

Indien ist Indien. Könnte man meinen. Nach außen wirkt das manchmal so. Aber tatsächlich ist Indien, Inder, Indisch eine Form von Sammelbegriff, der unterschiedliche Länder, Sprachen, Religionen und Völker umfasst.

Es gibt gewaltige Unterschiede, was den Menschen hier sehr bewusst ist. Leute hier meinen, dass es schon so etwas wie eine indische Grundgemeinsamkeit gibt. Aber viel offensichtlicher sind Unterschiede.

Der gemeinsame Nenner scheint durch die britische Herrschaft entstanden zu sein.
Diese gemeinsame Basis ist womöglich genau das, was uns in Europa fehlt, um wirklich Europäer zu sein. Ein gemeinsamer Nenner, den man nicht gut finden muss, der aber eine Verständigung ermöglicht.

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India. You have an immediate idea what it refers to. You have people in mind, language, religion. But it is not so easy. The Repulic of India is a mix of different peoples, cultures, languages and religions. Still there is some underlying idea. Some common thingy, that ties people together as 'indians'.

Unity in diversity really brings that down to a point. India is not free of segregation and discrimination. Differences are good , because they provide identification, but also bad, because they allow for strange and maybe unfair judgement.

I feel that this common idea is missing in Europe. We don't percieve ourselves as European, while being German. We don't submit to this idea of huge diversity, united by another level of identity. And come to think of the origin of India's unity, the British Rule, it might be good that it takes time for Europe to grow together.


Montag, 8. September 2014

Heilig von allen Seiten

Religion und Riten sind hier in Indien unglaublich präsent. Natürlich gibt es viele hinduistische Tempel und Gedenkstätten. Aber auch Moscheen und christliche Kirchen sind überall. In Bangalore scheint es auch recht harmonisch zu funktionieren.

Kleine Ikonen sind für viele Menschen Begleiter im Alltag. In den Wohnungen gibt es kleine Schreine mit Räucherwerk und Öllampen. Viele Menschen tragen ein tikka, eine farbige Markierung, auf der Stirn. Neue Autos und Motorräder werden in Tempeln geweiht. Religion ist immer da, nicht nur sonntags. Und Feiertage gibt es fast jede Woche. Die sind aber nicht zwingend arbeitsfrei.

Diese kleine Nachtlampe ist super kitschig, aber eines dieser komischen Produkte, die in Supermärkten eben auch vertreten sind, selbst wenn sie die meisten Menschen nicht nutzen.

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This night light is one of these products that not many people would buy and use in their homes. But in India people love these small idols. They can be found everywhere.

Religion is much more present than in Germany. It is literally everywhere everytime. Symbols and rites take place everywhere. Temples stand next to mosques and churches. And actually here in the City it seems to go along very well.

Festivals structure the year and happen all the time. Although not all festivals are holidays.

Sonntag, 7. September 2014

G for Genius

Diese Verpackung von Keksen hat mich direkt an Brandt Zwieback erinnert. Das Bild ist auch schon seit Jahrzehnten im Einsatz.
Gute Leistungen in der Schule und sozialer Erfolg und Aufstieg wünschen sich Eltern wohl überall auf der Welt für ihre Kinder. Diese Kekse spielen direkt darauf an. Bei uns würde das Argument wohl eher auf gesunde Ernährung gehen.

Ich habe auch Werbung für neuen Wohnraum gesehen. Auch da wurde mir dem Bild der brillanten Kinder geworben. Albert Einstein tauchte sicherheitshalber mit auf.

Der Arbeitsmarkt in Indien ist viel härter als bei uns. 12-Stunden-Tage sind nicht die Regel, kommen aber vor. Kein bezahlter Urlaub und keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sind üblich.

Obwohl das Kastensystem schon lange passé ist, orientieren sich Menschen noch stark an diesen Strukturen. Brahmanen haben deutlich bessere  Chancen. Und das obwohl die 'reservation' versucht einen Ausgleich zu schaffen.

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This package of cookies helps your child to become a genius. At least that is what it says on the wrapping. The idea of success and the pressure laid on children to perform in society is great here.

The kast system has been abandoned decades ago but there are still remains of it. People know to which kast you belong if they hear your family name. They might treat you differently. There is a reservation legislation that ensures equal distribution and job chances.

But the reality in India is still very different for people. The only way to escape that is great success. Even if that means to work 12 hours a day without leave or compensation for sick leave.

Freitag, 5. September 2014

Lustiges Logoraten Teil 3

So dritte Runde. Diesmal ist es leicht und schwer.  Schwer, weil es wenig Anhaltspunkte gibt. Einfach, weil die Marke superbekannt und superdeutsch ist.

Der kleine Fakt zur Sprache darf natürlich nicht fehlen. Die Schrift, die verwendet wird um Kannada und drei andere südindische Sprachen zu schreiben ist eine so genannte Abugida. Das ist ein Alphabeth, das eine Mischung aus Buchstaben und Silbenschrift ist. Es gibt eine sehr große Zahl von Konsonanten. Die werden automatisch mit einem 'A' gesprochen. Nur abweichende Vokale werden durch bestimmte Ergänzungszeichen geschrieben. Vokale werden meist nur am Wortanfang geschrieben.

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Third round of guessing a logo. This time it is a very German brand.

The script that is used to write kannada and the other South Indian languages is a so called "adugida". That means it is a consonant alphabeth with inherent 'a' sounds. Other vowels can be written. But the a is always there and needs not to be given as a letter. Vowels will be written however at the beginning of a word. 


Donnerstag, 4. September 2014

Man tut was man kann

Indien ist ein Land voller Pragmatismus in einer Form, wie es in Deutschland nicht vorstellbar wäre. 

Dieses Schild einer kleinen eatery, ist natürlich mit Humor entstanden und kein ernsthafter Angriff auf den Colonel (Grüße an Tüvi). Heute war ich mit Jonathan auf einem Spaziergang durch die Stadt. Da hat er den Schriftzug 'Kwality' entdeckt. In vielen Fällen passieren aber Sachen, die für einen Deutschen sehr komisch sind. Zum Beispiel der Bauhelm als Ersatz für den Motorradhelm.

Wenn in einem Restaurant eine Papiertischdecke ausgebreitet wird, ist das gut. Und schön bunt ist sie auch. Als ich nochmal hinsehe, fällt mir auf, dass es ein Fehldruck einer Verpackung für ein Danone Produkt ist. Der Tisch nebenan hatte  Geschenkpapier mit Weihnachtsmotiven.

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What strikes me a lot in India is the fact that people come up with quite unusual ideas. Funny English names that are misspelled are very entertaining. Although the sign below is more of a conscious thing. 

But here exists a certain  pragmatism. People solve problems in an easy and quick way. That is quite different from German perfectionism. But they are successful in solving the problem. 

How to protect your table from getting all messy? Use a paper cover. But why would you  go and produce special stuff if you can get colored misprints or gift wrapping with nice christmas decoration?

Montag, 1. September 2014

Urlaub vorbei

So ihr lieben. Den Urlaub hab ich überlebt. Keine Elefanten und Tiger, aber dafür hab es jede Menge Insekten. Mungos hab ich gesehen und Schmetterlinge, Blutegel und riesige Zikaden, einen gewaltigen Hundertfüssler und Krabben, Wasserbüffel und wunderschöne Vögel und Makaken.

Die Wälder sehen von oben aus wie ein gewaltiger Dschungel. Eigentlich sind es aber endlose Nutzflächen. Gummibäume, Bananen, beetlenut, Kokos und andere Pflanzen werden hier extensiv genutzt.

Kerala ist ein Garten in Indien. Und eine beliebte Urlaubsregion. Während des Monsoon ist off season. Hat mir aber so am besten gefallen. An den Regen gewöhnt man sich nach einer Weile.

Neuerdings bin ich Besitzer von zwei formschönen mundus oder lungis. Die perfekte Kleidung für das Wetter hier. Es ist so schwer den ganzen Eindrücken gerecht zu werden in einem winzigen Post.

Noch ein wenig Sozialkunde. Kerala ist ein kommunistischer Bundesstaat im demokratischen Indien. Aktuell hat die Regierung ein Alkoholverbot erlassen, um dem grassierenden booze-Missbrauch zu begegnen. Ich bezweifle, dass das funktioniert, aber offensichtlich gibt es einen anderen Bundesstaat der erfolgreich nüchtern bleibt.

Wir waren in einer Bar. Wie überall in dieser ländlichen Gegend war ich das Highlight und Leute wollen mich anfassen und grüßen. Ein bisschen komisch. Ein junger Mann unterhielt sich kurz mit mir, bestelle sich zwei shots, schüttete die in sich rein, und ging wieder. Und er war nicht der einzige.

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Finally my holiday is over. It was a gorgeous trip. We visited so many wonderful places. There were strange animals, exotic plants and great sights to see.

One highlight were Edakkal Caves. It's more of a rock shelter than an actual cave. But on the walls are markings of ancient peoples. They look very geometric and at first you don't recognize pictures. But then you see people and animals. On one rock there is even script.

The beach in thalassery was also great. Warm water and swimming in the monsoon rains. Definitely a gorgeous moment. Later a short lunch. Omelette with green chilis.

Hope you have seen my new attire on Facebook. It is called mundu or lungi. And in kerala almost all men wear it. And it is definitely the best thing to wear in hot and humid weather.

The fried fish of kerala is one of the best meals i had so far. It comes with brown rice, another kerala special and sambal or curry. The coconut pickles are rounding the meals.

Alcohol will be a problem soon, as the state government prohibits alcohol from now on. I don't believe that this will work out. But it is a huge problem. Many people on the street were drunk in rural kerala. And i understand the desire to change that.