Der Blog zu meinem Internship in Indien. Es war eine spannende Zeit voller Arbeit, neuer Freunde und unzähliger Impressionen aus einer anderen Welt. Danke an alle, die die Reise begleitet haben!
Sonntag, 30. November 2014
Weihnachtsbanane
Samstag, 29. November 2014
You, never walk alone ...
*****
Jonathan and Whitey are a dream team, nothing is gonna come between them. Whitey listens to his name and is always very happy to see anyone of us. Snacks and treats are hard to pass. He enjoys the quality of the garbage in the street.
Donnerstag, 27. November 2014
Mysore Wachsmuseum
*****
These punjab musicians are an exhibit in the Mysore wax museum. The completely privately funded museum is worth a trip, especially if you like to see music instruments from many regions and a collection of antique technology, like cassette players and old telephones.
Dienstag, 25. November 2014
Sandmuseum Mysore
*****
This picture shows Sri Menakhshi from the sand museum in Mysore. An artist from Mysore did all the sculptures by herself. The artistic quality is very impressive and i can only assume that it took her weeks to complete all sculptures. The topics cover indian gods, comics, animals and cars.
Montag, 24. November 2014
Raj Kumar und der president of Bangalore city
Sonntag, 23. November 2014
Fruit Juice
Ganesh hat einen Fruchtstand und abends schauen wir gerne vorbei auf einen Fruchtsaft. Heute gab es Apfel und Orange, immer frisch gepresst und superlecker.
*****
Ganesh owns a fruit stand where we go and have a juice almost every night. Tonight we had apple and orange. Other nights we had pomegranate and butterfruit. It's always fresh and delicious.
Freitag, 21. November 2014
Punjab Grill
Donnerstag, 20. November 2014
Baustelle
Mittwoch, 19. November 2014
Falooda
Sonntag, 16. November 2014
Nobles Mysore
Wir haben viel gesehen und viel Gastfreundschaft von Amogh und seiner Familie erfahren. Und grandioses Essen von seiner Mutter.
Special thanks to Amogh's mother and her delicious meals.
Even apart from the huge Palace, it was such a great visit.
My bit of India - Part Two
^^^^^
I’ve met people from all over the world here, some made this their home,
some miss their home and so many homeless, but also just so many homes.
I’ve met lawyers, engineers, doctors and politicians.
They sometimes are the same people.
I find them everywhere when I don’t need them, I find them nowhere when I really need them.
Yet I’ve seen cure, law and order.
I’ve seen this order break into chaos, and this chaos change into addiction.
I smoked up, I drank alcohol.
Some of it comes from the hills, a lot of it comes from trees, many find it in dingy bars,
a few pass out in the beautiful places also called breweries.
I’ve seen a blue sky, a green sky, black roads, red walls, yellow houses, purple bikes,
brown smoke, pink lips, burnt hips, violet flowers, white powder, maroon water,
large earrings, bizarre mood swings, flooded roads, even more flooded houses,
way too many cars, many more cats, owls and crows, beggars and whores.
And dogs, so so many dogs.
There’s dust, there’s shade, there’s garbage all around and yet it glows.
I’ve been out of breathe sometimes, many times, mostly by the utter maddening beauty around.
Also sometimes because of pollution.
Still, beautiful!!
This place is insane
It has made me too
This place is home to so many, it is mine too
This place is here, there, or everywhere.
Like a painting bursting with colours, like a whirlpool, like an orgasm, like a tender coconut.
Like the first time, like the last time, all the time like a never ending rhyme.
This place is India.
It’s just the morning by the way.
Wait till I see the night.
*****
'Mein Stück Indien' ist ein sehr poetischer Beitrag in zwei Teilen von meinem Freund Siddarth.Ich habe ihn gebeten, etwas über sein Indien zu schreiben, und heraus kam ein wunderschöner Text, der sich vielleicht nur für die erschliesst, die hier waren. Vielen herzlichen Dank!
^^^^^
Ich traf Menschen aus der ganzen Welt hier, einige haben hier ihr Zuhause gefunden, einige vermissen ihres und so viele sind ohne Heim, aber doch auch so viele Heime.
Ich traf Anwälte, Ingenieure, Ärtzte und Politiker.
Manchmal waren es dieselben Personen.
Ich finde sie überall, wenn ich sie nicht brauche, und ich finde sie nie, wenn ich sie wirklich brauche.
Doch sah ich Heilung, Recht und Ordnung.
Ich sah die Ordnung in Chaos zerbrechen, und dieses Chaos der Abhänigkeit weichen.
Ich rauchte, ich trank Alkohol.
Einiges davon kommt aus den Hügeln, eine Menge kommt von den Bäumen, viele finden es in düsteren Bars, einige fallen in Ohnmacht in den schönen Orten, die man auch Brauereien nennt.
Ich sah blauen Himmel, grünen Himmel, schwarze Straßen, rote Wände, gelbe Häuser, lila Motorräder, braunen Qualm, pinke Lippen, verbrannte Hüften, violette Blumen, weißes Puder, rotbraunes Wasser, große Ohrringe, bizarre Stimmungsschwankungen, überflutete Straßen, noch mehr überflutete Häuser, viel zu viele Autos, viel mehr Katzen, Eulen und Krähen, Bettler und Huren.
Und Hunde, so so viele Hunde.
Es gibt Staub, es gibt Schatten, es gibt Müll überall und trotzdem hat es seinen Glanz.
Ich war außer Atem so manches Mal, häufig, meist wegen der irre machenden Schönheit, die mich umgibt.
Auch manchmal wegen der Verschmutzung.
Dennoch, schön!!
Dieser Ort ist gesiteskrank
Er hat es auch mich werden lassen
Dieser Ort ist so vielen Heimat, meine ist es auch
Dieser Ort ist hier, dort, oder überall.
Wie ein Gemälde, das vor Farben strotzt, wie ein Whirlpool, wie ein Orgasmus, wie eine weiche Kokosnuss.
Wie beim ersten Mal, wie das letzte Mal, immerzu wie ein nicht enden wollender Reim.
Dieser Ort ist Indien.
Es ist übrigens nur der Morgen.
Warte bis ich die Nacht sehe.
Samstag, 15. November 2014
Yacht Special
Donnerstag, 13. November 2014
Virgin Material
Dienstag, 11. November 2014
Cheesy Fries
the snake. Good that they are not!
Sonntag, 9. November 2014
My bit of India - Part One
^^^^^
I’ve been to the sea, IV been to the desert, I’ve been to the hill, the mountains and I’ve been to the snow.
I’ve tasted tea and coffee, I’ve eaten beyond my imagination or palette.
I've smelled, touched and walked endlessly.
I’ve seen the sunrise and the moonset at places where there is total darkness
and at places which seriously need brightness.
I’ve met people. Black, Brown, White and blue.
All colours, all creeds, all types.
Some smile, some cry, some are loud, some silent, some all of it and some have no clue.
I’ve seen animals, on my plate, on the road, by the beach, by the jungles, on building terraces,
in the basement, in my room, by the window looking at the same leaves tingle by big trees.
Really big trees.
So big that they shade an entire village or town.
Wish I saw more of them in the cities though.
I’ve seen the rains, the drains, the pain and all in vain.
I’ve seen sadness, happiness, jealousy, wondered how all of them happen at the same time together separately.
I’ve been to weddings, all kinds.
Hindus, Muslims, Christians and many more.
I’ve seen funerals, and all of them attend it all the more.
I’ve seen several kinds of bus stops, railway stations, airports.
I’ve seen all kinds of vehicles there too.
I’ve seen so many kids.
At homes, outside, in the malls, dead or alive, raped or pampered, left alone or not left alone at all.
I’ve heard the birds sing, the vendors shout, the mothers hum and the fathers scream silently in their heads.
I’ve met lovers, some together by choice, a lot more by chance.
Most of them still wondering, figuring out.
Most of them loving. Still figuring out.
*****
'Mein Stück Indien' ist ein sehr poetischer Beitrag in zwei Teilen von meinem Freund Siddarth.Ich habe ihn gebeten, etwas über sein Indien zu schreiben, und heraus kam ein wunderschöner Text, der sich vielleicht nur für die erschliesst, die hier waren. Vielen herzlichen Dank!
^^^^^
Ich war am Meer, ich war in der Wüste, ich war auf dem Hügel, den Bergen und ich war im Schnee.
Ich schmeckte Tee und Kaffee, ich aß über meine Vorstellung oder das Angebot hinaus.
Ich roch, berührte und wanderte ohne Ende.
Ich habe die Sonne aufgehn und den Mond untergehen sehen, an Orten totaler Dunkelheit und an Orten die ernsthaft dem Licht bedürfen.
Ich habe Menschen getroffen. Schwarze, Braune, Weiße und Blaue (Anm.: traurige).
Alle Farben, alle Bekenntnisse, alle Arten.
Manche lächeln, manche weinen, manche sind laut, manche still, manche von allem etwas und manche haben keine Ahnung.
Ich sah Tiere, auf meinem Teller, auf der Straße, am Strand, im Dschungel, auf Gebäudeblöcken, im Keller, in meinem Zimmer, am Fenster, wenn ich auf dieselben Blätter sehe, die an großen Bäumen wackeln.
Wirklich große Bäume.
So groß, dass sie ganze Städte oder Dörfer beschatten können
Wünschte aber, dass ich mehr von ihnen in den Städten sehen könnte.
Ich sah den Regen, die Trockenheit, den Schmerz und alles war umsonst.
Ich sah Trauer, Freude, Eifersucht, verwundert darüber wie alle gemeinsam getrennt zur selben Zeit existieren können.
Ich war auf Hochzeiten, auf allen Arten.
Bei Hindus, Moslems, Christen und vielen anderen.
Ich sah Beerdigungen, und alle von ihnen nehmen sogar noch eher teil.
Ich sah unterschiedlichste Bushaltestellen, Bahnhöfe, Flugäfen.
Ich sah dort auch alle Arten von Fahrzeugen.
Ich habe so viele Kinder gesehen.
In Häusern, draußen, in Malls, tot und lebendig, vergewaltigt und behütet, allein gelassen und nicht im geringsten allein gelassen.
Ich hörte die Vögel singen, die Händler rufen, die Mütter summen und die Väter stumm in ihren Köpfen schreien.
Ich traf Liebende, einige vereint durch ihre Wahl, viele andere durch die Umstände.
Die meisten von ihnen voller Fragen, versuchend zu verstehen.
Die meisten von ihnen voller Liebe. Immer noch auf der Suche.
Freitag, 7. November 2014
What you can do is ... 2
Mittwoch, 5. November 2014
Frauen in Indien
Dieses Foto zeigt eine womöglich sehr selbstbewusste indische Frau auf ihrem bike. Vllt geht sie arbeiten, oder Besorgungen machen. Ziemlich sicher ist sie verheiratet, und höchst wahrscheinlich hat sie Kinder. Die Rolle der Frau ist vielfältig. Verehrt und beherrscht, gefürchtet und gebrochen, bewundert und missachtet. Aber in den meisten Fällen halt die Gesellschaft wenig Optionen offen.
*****
On this pic you see a possibly self-confident young woman on her bike. Maybe she is on her way to work or doing some shopping. I'm pretty much sure that she is married and even more sure that she has children. Being a woman in India is very different from Germany, and the flexibility of society to allow for individual freedom is limited.
Dienstag, 4. November 2014
Dieser Dunst
*****
I like Google Now, because it helps with pretty accurate estimations about the weather. In some cases the weather seems to get the same update, and kindly matches. But here in Coimbatore it always gives me this: Haze (Dunst). Google Now might call it haze, I say it's smog!

Konjunktivitis
Also, schmerzende geschwollene Augen, die einem locker den Titel Mr. Zombie 2014 einbringen, haben Konjunktur. Und einen ähnlich klingenden Namen. Und es ist so logisch, dass eine Krankheit nicht angenehm sein kann, die wie ein grammatischer Fachausdruck heißt.
Und wer hätte es gedacht, es gibt eine Praxisgebühr in Indien. Und ich hab mir drei verschiedene Tabletten, Augentropfen und Salbe gekauft. Alles verschreibungspflichtig direkt in der Praxis bezahlt. Insgesamt habe ich 295 Rupies ausgegeben. Das sind nach aktuellem Kurs 3,84 Euro.
*****
It seems that bloodshot swollen eyes are this season's fashion in India. Though I strongly believe that I'm the only one who could be awarded the title Mr. Zombie 2014.
Quite clear that a disease called conjunctivitis means no good. Everything that sounds like it sprung from a grammar textbook is to be avoided.
Quite surprisingly i had to pay to see a doctor, and all my medicine i bought right there in his office. Altogether I spent Rs 295, which is 3,84 Eur and about $ 4.81 and Aussi Dollars 5.50.
Montag, 3. November 2014
Auge um Auge
Sonntag, 2. November 2014
Mail or Jail
Dieser rote Bus vor dem office sieht für mich aus wie ein Gefängnisbus. Kleine vergitterte Fenster und so eine unfreundliche Form, gegen die auch das frische Post-Rot nichts unternehmen kann. Aber ja das Wort Mail für Post und das Wort Jail für Gefängnis haben ja auch irgendwie miteinander zu tun.
*****
It actually says 'Mail' on this nice bulky vehicle in front of the office. But it reminds me much more of one in which i would carry mischiefs to a 'jail'. The flaming-hot red color is no indication for mail, because the German Post is all yellow.
Ein Moment der Stille
Im Inneren einer riesigen Kuppel sitzt man nach einiger Zeit des Wartens im Dunklen und es herrscht Stile. In diesem lauten Land ist das ein sehr besonderes Erlebnis. Es war ein guter Tag.
*****
Today I visited a tempel complex with Madhan. The name of the place is 'Dhyanalinga'. I've experienced a pleasant peaceful place.
The architecture is very impressive. In the center there is a huge dome. In it you sit in darkness and silence surrounds you. A very special moment for me. Especially in a loud country like this is. It was a great day.





