A guest post by my colleague Melanie. She spent the first years of her life in Germany before her family moved back to India. She is married and mother of two adorable boys. Here are her ideas about 'India':
Deutsche Übersetzung ist unten!
Let me start off by stating that my first independent opinion about India was "hot and loud". I have a vague memory of changing flights at Bombay (now Mumbai) airport as a 4 year old, crying and complaining that the Samosa I was given to eat was too spicy. As was everything on my plate that wasn't white. My standard menu during those summer vacations was plain rice and curd.
My family settled in India when I was 10. I couldn't speak the language (Malayalam) and my classmates couldn't communicate in English. I was the subject of quite some ridicule ranging from my lack of vocabulary to my funny “foreign” pronunciation for some more years to come.
I spent a lot of time comparing everything in India with the Germany I remembered.
In my eyes, the school system in Germany seemed better, the streets cleaner, the traffic better, the food tastier.
In my eyes, the school system in Germany seemed better, the streets cleaner, the traffic better, the food tastier.
I kept in touch with a few friends in Germany over the years, constantly noting the difference in experiences, freedom etc. While my friends were travelling to France or Turkey on school trips, we wouldn't even leave our state, Kerala, for ours. While they had boyfriends, the boys in my school would hardly talk to us girls; rather, weren't even allowed to talk to us.
One of my friends took a year off and went to Ireland, a country she had always admired. I couldn't even imagine my family sending me out on my own. Not that they didn't trust me, it was just not done. At least, not 15-20 years ago.
It wasn't till 2013 that I finally got to travel back to Germany. I was worried. What if I had become so "indianized" that I couldn't manage living there? Having been there as a child did not guarantee that I could manage on my own in a city. Speaking the language didn't necessarily guarantee that I wouldn’t face any problems.
It turned out to be just fine, even better than fine. I was instantly at home.
There is a second part of her post that will come in a few days.
Ein Gastbeitrag von meiner Kollegin Melanie. Sie hat die ersten Jahre ihres Lebens in Deutschland verbracht, bevor ihre Familie zurück nach Indien gezogen ist. Sie ist verheiratet und hat zwei liebenswerte Kinder. Hier gibt sie uns "ihre Ideen über Indien":
Lasst mich damit anfangen, meine erste unabhängige Meinung über Indien mitzuteilen: "Heiß und laut" Ich habe eine vage Erinnerung an einen Umstieg als Vierjährige im Flughafen von Bombay (heute Mumbai), als ich mich weinend über das viel zu scharfe Samosa beschwert habe, das ich zu essen bekommen habe. So ziemlich alles war zu scharf, zumindest was nicht weiß war. Meine Speisekarte in diesen Sommerferien bestand aus einfachem Reis und Yoghurt.
Meine Familie ließ sich in indien nieder als ich zehn war. Ich konnte die lokale Sprache (Malayalam) nicht sprechen und meine Klassenkameraden konnten sich nicht in Englisch verständlich machen. Ich war das Ziel einiger Hänseleien wegen meines fehlenden Vokabulars bis hin zu meiner komischen "ausländischen" Aussprache in den folgenden Jahren. Ich verbrachte viel Zeit damit, alles in Indien mit dem Deutschland zu vergleichen, an das ich mich erinnerte. In meinen Augen war das Schulsystem in Deutschland besser, die Straßen waren sauberer, der Verkehr besser und das Essen schmackhafter.
Ich blieb in Kontakt mit einigen Freunden in Deutschland über die Jahre hinweg, während derer ich konstant die Unterschiede in unseren Erfahrungen, Freiheiten usw bemerkte. Während meine Freunde Schulausflüge durch Frankreich und die Türkei unternahmen, verliessen wir nicht einmal den Staat Kerala bei unseren Trips. Während sie mit Jungs Erfahrungen sammelten, sprachen die Jungs in meiner Schule kaum ein Wort mit uns, es war ihnen nicht mal gestattet mit uns zu reden.
Eine meiner Feudinnen nahm ein Jahr frei und ging nach Irland, ein Land, das sie schon immer fasziniert hatte. Ich konnte mir nicht einmal vorstellen, dass meine Familie mich alleine irgendwohin gehen lässt. Nicht, dass sie mir nicht vertraut hätten, es war nur einfach nicht denkbar. Zumindest nicht vor fünfzehn, zwanzig Jahren.
Erst im Jahr 2013 konnte ich endlich wieder zurück nach Deutschalnd reisen. Ich war besorgt. Was wenn ich so "beindert" war, dass ich dort nicht mehr leben könnte. Als Kind dort gewesen zu sein, war keine Garantie dafür, dass ich alleine in einer Stadt klarkommen würde. Dass ich die Sprache sprechen konnte, war keine Garantie dafür dass ich keine Probleme haben würde. Es stellte sich heraus, dass es einfach schön war, sogar besser als nur schön. Ich war sofort zu Hause.
Der zweite Teil ihres Beitrags kommt in ein paar Tagen.

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