Second part of the guest post by my colleague Melanie about her India:
(Deutsche Übersetzung kommt unten!)
During my year in Germany as a grown up, I formed my grown up opinion about India and Germany.
To me, the system (be it school or transport) was still better, the streets were cleaner, the traffic was definitely better and the food happens to be my kind of food. And I realized that even though India (specifically, Kerala) was where I belong (thanks to my ancestral history), Germany would always be HOME to me.
To me, the system (be it school or transport) was still better, the streets were cleaner, the traffic was definitely better and the food happens to be my kind of food. And I realized that even though India (specifically, Kerala) was where I belong (thanks to my ancestral history), Germany would always be HOME to me.
To summarize, life in India feels restricted to me. I have met a lot of people who love living in India TILL they experienced life outside. Once they have spent some time in Europe or USA, they dread the “inconveniences” that they face in India. The bad roads, the garbage, the insecurities…the list goes on.
Here, I don’t like travelling by public bus because I have experienced my share of being groped. I do not like being out alone after dusk or somehow calling attention to myself because I am afraid that it might cause some sort of trouble.
As much as my husband has tried convincing me, I refuse to travel alone by train for the fear of being mishandled or robbed. There’s no footpath near my place to walk home after work, and if there is a footpath, then the shopkeepers would have probably used it to expand their shops. There are no or hardly any parks to take my children to. And the parks that exist are locked most of the time because the authorities would otherwise not be able to manage the people in there. After all, parks are considered a haven for young couples in love or youngsters sneaking a smoke away from their parents’ watchful eyes.
As I mentioned to Frank the other day, in Germany one of my friends offered to watch my sons while my husband and I went out for dinner on our wedding anniversary. Here, my in-laws take care of the children. If we want to eat out, we do it with the children because 1) we do not want burden the in-laws by asking them to watch the kids longer than is needed (the kids CAN be a handful) and 2) we could possibly not bring in a stranger WHEN the grandparents are at home and tell them that he/she will watch the kids, thereby indicating that they do not seem to be up for the job!
And YET, India (especially Kerala) is that one place on earth, where I am not a foreigner. I speak the local language and my skin color doesn’t stand out… So, in conclusion….no, there’s no conclusion. I have no idea how to tie up this entry. I guess I will leave with the words “And this is my experience as an Indian".
Melanie writes a blog, too. Check it out here: My life with three men.
Thank you so much for your contribution, Melanie!
Der zweite Teil des Gastbeitrags von meiner Kollegin Melanie über ihr Indien:
Während meines Jahres in Deutschland als Erwachsene, habe ich mir eine erwachsene Meinung über Indien und Deutschland gebildet. Für mich war das System immer noch besser (sei es die Schule oder der Verkehr), die Straßen waren sauberer, der Verkehr war deutlich besser und das Essen ist einfach das Essen, das ich mag. Und mir wurde bewusst, dass obwohl Indien (im Besonderen: Kerala) der Ort ist an den ich gehöre (dank meiner familiären Herkunft), wird Deutschland immer meine HEIMAT sein.
Zusammenfassend fühlt sich das Leben in Indien für mich beschränkt an. Ich kenne viele Leute, die das Leben in Indien lieben BIS sie das Leben außerhalb kennenlernen. Sobald sie etwas Zeit in Europa oder den USA verbracht haben, fürchten sie die "Unannehmlichkeiten", die ihnen in Indien entgegen stehen. Die schlechten Straßen, der Müll, die Unsicherheiten ... die Liste ist lang.
Hier mag ich es nicht in öffentlichen Bussen zu fahren, dafür wurde ich zu oft begrapscht. Ich mag es nicht alleine draußen zu sein nach Einbruch der Dunkelheit oder in irgendeiner Weise Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen, aus Angst es könnte Probleme verursachen.
So sehr mich mein Mann auch zu überzeugen versucht, ich weigere mich schlicht alleine im Zug zu verreisen aus Angst schlecht behandelt oder ausgeraubt zu werden. Bei mir zu Hause gibt es keine Fußwege, auf denen ich nach der Arbeit heim gehen kann, und wenn es einen gibt, dann haben die Ladenbesitzer einen Weg gefunden, darauf ihre Läden zu vergrößern. Es gibt keine oder fast keine Parks, in die ich mit meinen Kindern gehen kann. Die, die es gibt sind die meiste Zeit geschlossen, weil die Behörden den Menschen darin nicht Herr werden. Immerhin sind die Parks ein Zufluchtsort für Jugendliche, die verliebt sind oder heimlich rauchen ohne von ihren Eltern dabei erwischt zu werden.
Wie ich Frank vor kurzem erzählt habe, hat einer meiner Freunde in Deutschland angeboten auf meine Söhne aufzupassen, so dass ich mit meinem Mann zu unserem Hochzeitstag ausgehen konnte. Hier kümmern sich meine Schwiegereltern um die Kinder. Wenn wir zum Essen ausgehen wollen, machen wir das mit den Kindern, weil 1.) wir den Schwiegereltern nicht lästig werden wollen, indem wir ihnen die Kinder länger als nötig aufbürden (sie KÖNNEN einem schon über den Kopf wachsen) und 2.) wir könnten niemals eine fremde Person bringen, die nach den Kindern schaut WENN doch die Großeltern im Haus sind. Das käme der Aussage gleich, dass sie nicht in der Lage sind sich um die Kinder zu kümmern.
Und DOCH, Indien (speziell Kerala) ist der eine Ort auf der Welt, an dem ich keine Fremde bin. Ich spreche die lokale Sprache und meine Hautfarbe fällt nicht auf ... Zusammenfassend ... Nein, es gibt keine Zusammenfassung. Ich habe keine Ahnung wie ich diesen Beitrag abschließen soll. Ich denke, ich beende ihn mit den Worten: "Und das ist meine Erfahrung als eine Inderin".
Melanie schreibt auch ein Blog. Hier könnt ihr es finden in englischer Sprache: My life with three men.
Vielen Dank für den Beitrag, Melanie!

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